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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
STRAVIQ – Philipp Mühlmann Digitalisierungs- & KI-Partner für KMU
Stand: 22.06.2026
Anbieter
STRAVIQ – Digital Solutions
Inhaber: Philipp Mühlmann
Talstraße 54, 02779 Hainewalde
E-Mail: kontakt@straviq.de
Web: straviq.de
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Philipp Mühlmann, handelnd unter der Marke STRAVIQ (nachfolgend „Auftragnehmer"), und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Auftraggeber").
(2) Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
(1) Der Auftragnehmer erbringt Beratungs-, Analyse-, Schulungs- und Umsetzungsleistungen im Bereich Digitalisierung, KI-Strategie und Prozessautomatisierung.
(2) Leistungsbestandteile können insbesondere sein:
• KI Potenzial-Analyse
• Strategieberatung
• Workshops und Schulungen
• Technische Implementierung von Automatisierungen
• Integration externer Softwarelösungen (z. B. OpenAI, Make, CRM-Systeme)
• Entwicklung individueller Workflows
(3) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Vereinbarung.
§ 3 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt alle zur Durchführung der Leistung erforderlichen Informationen, Daten, Zugänge und Unterlagen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.
(2) Verzögerungen oder Mehraufwände, die auf fehlender oder verspäteter Mitwirkung beruhen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers und können gesondert berechnet werden.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Projektleistungen eine angemessene Vorauszahlung zu verlangen.
(4) Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG. Sämtliche Preise sind Endpreise; eine gesonderte Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen.
§ 5 Leistungsänderungen
(1) Änderungs- oder Erweiterungswünsche bedürfen einer Vereinbarung in Textform (§ 126b BGB), z. B. per E-Mail.
(2) Hierdurch entstehender Mehraufwand wird gesondert vergütet.
§ 6 Nutzung externer Dienste und Drittanbieter
(1) Im Rahmen der Leistungserbringung können externe Softwarelösungen oder Plattformen eingesetzt werden.
(2) Der Auftragnehmer haftet nicht für:
• die dauerhafte Verfügbarkeit externer Dienste
• Änderungen oder Einschränkungen von API-Schnittstellen
• Preisänderungen externer Anbieter
• datenschutzrechtliche oder technische Vorgaben der Drittanbieter
(3) Es gelten ergänzend die jeweiligen Nutzungsbedingungen der Drittanbieter.
§ 7 Keine Erfolgsgarantie
(1) Bei Beratungs-, Schulungs- und Analyseleistungen schuldet der Auftragnehmer eine fachgerechte Dienstleistung im Sinne eines Dienstvertrags (§§ 611 ff. BGB), keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Bei Umsetzungs- und Webentwicklungsleistungen schuldet er die vereinbarte Werkleistung im Sinne eines Werkvertrags (§§ 631 ff. BGB).
(2) Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Prognosen oder ROI-Schätzungen stellen unverbindliche Einschätzungen dar.
§ 8 KI-generierte Inhalte
(1) Bei der Nutzung von KI-Systemen können Inhalte automatisiert generiert werden.
(2) Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für:
• Richtigkeit
• Vollständigkeit
• rechtliche Zulässigkeit
• Aktualität
(3) Die inhaltliche und rechtliche Prüfung obliegt dem Auftraggeber.
§ 9 Nutzungsrechte
(1) Sämtliche erstellten Konzepte, Analysen, Dokumente und Workflows unterliegen dem Urheberrecht.
(2) Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur internen Verwendung.
(3) Eine Weitergabe oder kommerzielle Verwertung außerhalb des vereinbarten Zwecks bedarf der Zustimmung.
§ 10 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit hinsichtlich aller nicht öffentlich bekannten Informationen.
§ 11 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten des Auftraggebers oder von Dritten verarbeitet, schließen die Parteien eine separate Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO ab. Die jeweils aktuellen technischen und organisatorischen Maßnahmen werden dem Auftraggeber auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
§ 12 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Die Haftung ist – außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit – der Höhe nach auf den jeweiligen Auftragswert begrenzt.
(4) Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Produktionsausfall, Datenverlust oder mittelbare Schäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 13 Verantwortung des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber bleibt für unternehmerische Entscheidungen und deren Umsetzung verantwortlich.
(2) Automatisierte Prozesse sind regelmäßig eigenständig zu prüfen.
§ 14 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Die Laufzeit ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
(2) Projektverträge enden mit vollständiger Leistungserbringung.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
(4) Bei Dauerschuldverhältnissen (insbesondere Wartungs- und Pflegeverträge) gilt eine monatliche Kündigungsfrist zum Monatsende, sofern im jeweiligen Angebot nichts Abweichendes vereinbart ist. Eine automatische Verlängerung erfolgt nur bei ausdrücklicher Vereinbarung.
§ 15 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.